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Genealogie:
Regent:
Wittekind Adolf Heinrich Georg-Wilhelm
Fürst zu Waldeck-Pyrmont
 
geboren:
09.03.1936 in Arolsen
Vater:
Josias Georg Wilhelm Adolf - Fürst zu Waldeck-Pyrmont
Mutter:
Altburg - Herzogin von Oldenburg
 
Ehegattin:
Cecilie - Gräfin von Goëß-Saurau
23.08.1956
Frohnleiten  
Eheschließung:
01.04.1988 Fronleiten, Steiermark (civ.)
19.05.1988 in Bad Arolsen / Waldeck (rel.)
Kinder:
Carl-Anton Christian Gustav Clemens Alexander
25.12.1991
in Arolsen
Josias Christian Alexander
07.07.1993
in Arolsen
Johannes Eberhard Wittekind
07.07.1993
in Arolsen



Fürst Wittekind (Mitte) mit seiner Gemahlin Fürstin Cecilie und den Söhnen Johannes, Josias und Carl-Anton (von links)anläßlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Ministerpräsident Roland Koch am 09.08.2001 in Bad Arolsen

„Jetzt kann ich mich malen lassen“, kommentierte Wittekind Fürst zu Waldeck und Pyrmont, das in Rot und Silber glänzende Bundesverdienstkreuz an seiner Brust. Augenzwinkernd verwies der Hausherr im Residenzschloß auf die in Jahrhunderten angesammelten Ölgemälde seiner Vorfahren. Fast alle tragen darauf einen Orden. Doch Eitelkeit ist dem leitenden Chef im Hause Waldeck und Pyrmont fremd.


"Er hat sich nicht nur seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Bereichen für die Allgemeinheit engagiert, sondern sich stets unermüdlich für die Region sowie die Erhaltung des Waldes als Wirtschafts- und Erholungsraum eingesetzt", so würdigte der Hessische Ministerpräsident Roland Koch am 9. August 2001 in Bad Arolsen das gesellschaftliche Engagement von Wittekind Fürst zu Waldeck-Pyrmont bei der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

In mehr als 30 Vereinen und Verbänden ist der Fürst ehrenamtlich engagiert. Der Bogen reicht vom Hessischen Naturschutzzentrum über den Waldbesitzer- und Bauernverband bis zum Volksbildungsring, Reitverein und Wasserskiclub.

Seit seinem Betriebswirtschaftsstudium in Frankfurt und Köln erwarb sich Wittekind Fürst zu Waldeck und Pyrmont auch Praktika in verschiedenen Betrieben umfassende Kenntnisse in der Bewirtschaffung des heimischen Vermögens. Als Sproß einer mit vielen europäischen Adelshäusern verbundenen Familie empfand er es stets auch als Verpflichtung, die geschichtlich-architektonischen Werte der Region, wie sie vor allem das Arolser Barockschloss darstellt, zu erhalten.

Auch das ku1turelle Leben in Bad Arolsen werde durch die Fürst1iche Familie in vielfältiger Weise gefördert, lobte der Ministerpräsident: „Wenn der Fürst seinen Hof für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen öffnet, dann profitierte die ganze Region davon.“ Unvergessen und weltberühmt sei jenes berühmte „documenta“-Foto mit Jeff Koons großem Blumenhund „Puppy“.

Besonders aber würdigte Ministerpräsident Koch die 33 Jahre Mitarbeit von Fürst Waldeck im erweiterten Vorstand des hessischen Waldbesitzerverbandes, davon 22 Jahre als dessen Präsident. Durch sein Engagement im Forstwirtschaftsrat und im Vorstand des Naturschutzzentrums Hessen, sowie im Stiftungsrat der Stiftung hessischer Naturschutz setze er sich aktiv und streitbar für die Belange des Waldes ein.


aus einem Artikel in der WLZ (2001)
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